Konzeptionstage dienen dazu, die pädagogische Arbeit weiter zu entwickeln und die zurückliegende Arbeit zu überdenken. Vor einigen Tagen fand in unserer Kita unser diesjähriger Konzeptionstag zum Thema "Partizipation" statt.
So konnten wir unter der Leitung von Frau Marie Kutzer (Referentin des DRK Familienbildungswerks Rhein-Sieg) zunächst die Begriffsbedeutung klären, sowie auch die gesetzlichen Aspekte beleuchten. Im Laufe des Tages legten wir Ziele fest, erarbeiteten altersbezogene Methoden und planten weitere mögliche Umsetzungsmöglichkeiten für die Gruppen.
In den folgenden Wochen werden wir uns nun intensiver mit der Thematik auseinander setzen, um unseren Eltern am 20.11.2014 um 19:30 Uhr geplante Ideen und Möglichkeiten der Umsetzung von "Partizipation" in den einzelnen Gruppen vorzustellen.
Worum geht es dabei?
Partizipation heißt „ Teilhabe“, die Beteiligung, Teilnahme und Teilhabe an Abläufen. Weiter kann Partizipation als "Bestandteil demokratischer Prinzipien und Erziehungsstile" beschrieben werden. Damit können die Handlungsfähigkeit, Selbstständigkeit, Reflexivität und Verantwortungsfähigkeit derjenigen verbessert werden, die daran teilnehmen. In unserem Falle also eine Verbesserung dieser Fähigkeiten bei den Kindern:
Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist die verbindliche Einflussnahme von Kindern und Jugendlichen auf Planungs– und Entscheidungsprozesse von denen sie mittel– oder unmittelbar betroffen sind. Wobei Formen und Methoden der Partizipation dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen anzupassen sind.
Wir wollen also die Kinder etwas mehr eigenverantwortlich beteiligen. Natürlich dem jeweiligen Alter und "Entwicklungsstand" entsprechend. Auf dem Elternabend werden wir den Eltern präsentieren, was wir uns darunter vorstellen könnten.


